angela thomas schmid
erich schmid thomas

haus bill 

max bill georges vantongerloo stiftung

max bill
max bill

illustrations & photopress a.g. nachrichtenhaus

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1908 geboren in winterthur, dortselbst aufgewachsen

 

1923 erziehungsheim oetwil am see zh

 

1924-27 kunstgewerbe- schule zürich

 

1925 studienreise nach paris (corbusier, melnikow) 

 

1926 studienreise nach italien

 

1927-28 studium am bauhaus in dessau bei albers, kandinsky, klee, moholy-nagy, schlemmer

 

 

1928 aufenthalt in positano, italien  

 

1929 maler, plastiker, grafiker, publizist, architekt in zürich

 

1930 mitwirkung im kabarett „der krater“

 

1931 heirat mit binia spoerri

 

1932-36 mitglied von „abstraction-création“ in paris

 

1932 bekanntschaft mit hans arp, erster besuch bei piet mondrian

 

1933 einzug in eigenes haus in zürich-höngg, beginn der lebenslangen freundschaft mit georges vantongerloo in paris, erste grössere skulpturen

mitglied bei „abstraction-création“, paris

 

1935 skulptur: „die unendliche schleife“/malerei: „quinze variations sur une même thème“, kontakt mit max ernst und alberto giacometti, tessiner aufenthalt mit aline valangin, max ernst, wladimir vogel

 

1936  schweizer pavillon an der triennale di milano, ausgezeichnet mit dem grand prix, erste fassung des textes „konkrete gestaltung“

 

1936 bills erster eintrag in die fichen der schweizerischen staatsschutzakten wegen illegaler beherbergung von verfolgten aus nazideutschland

 

1937-38 beitritt zur schweizer künstlervereinigung „allianz“, kontakt mit antoine pevnser
paris: erstes zusammentreffen mit marcel duchamps, druck seiner „quinze variations...“ in jener druckerei in paris, die auch henri matisse druckt.
text: „konkrete kunst“ in werk nr. 8/1938

 

1939 mitarbeiter von hans schmidt für die „landi“
ferien im Château de la sarraz mit hans curjel, ernesto n. rogers, alfred roth, georges vantongerloo

 

1939-45 wiederholter militärdienst

 

1940-44 text: „paul klee“, werk nr. 8/1940
bill gründet den „allianz-verlag“
bau eines wohnhauses in bremgarten mit vorfabrizierten bauelementen, geburt des sohnes jakob bill
erste ausstellung „konkrete kunst“ in der kunsthalle basel
beginn der design-tätigkeit

 

1944-45 lehrauftrag an der kunstgewerbeschule zürich

 

1945 beschäftigung mit dem wiederaufbau nach dem krieg, kontakt mit adrien turel, aufenthalt in paris bei georges vantongerloo, dort kontakt mit frank kupka

erster kongress in mailand für den wiederaufbau in italien

 

1946-47 grossausführung der skulptur „kontinuität“ und erste bildsäule, freundschaft mit henry van de velde

 

1948 erste reisen nach deutschland nach 1932, treffen mit willy stoph in leipzig gastvorlesungen in darmstadt, stuttgart, aufenthalte in frankfurt, münchen, ulm
vortrag vor dem swb in basel: „schönheit aus funktion und als funktion“, abgedruckt in werk nr. 8/1949

 

1949 ausstellung „die gute form“ auf der mustermesse in basel, auf der werkbundausstellung köln, anschliessend als wanderausstellung in der schweiz, deutschland und österreich
kandisky-preis
mitglied der uam, union des artistes moderne, paris
ausstellung „pevsner, vatongerloo, bill“ im kunsthaus zürich, dazu text im katalog
besuch von tomas maldonado in zürich
monographie „robert maillart“, brückenbauer

 

1950 planung der hochschule für gestaltung in ulm

 

1951 schweizer pavillon auf der triennale di milano, wieder grand prix und zwei goldmedaillen, zusammenarbeit mit corbusier, rogers und somona
grand prix für plastik auf der bienale de arte sao paulo
publikation über kandinsky

 

1951-56 erbauer und rektor der hochschule für gestaltung in ulm

 

1952-53 neu-herausgabe „über das geistige in der kunst, kandisky“
mitglied des zentralvorstands des swb (bis 1962)
diverse publikationen
denkmal „the unknown political prisoner“ im internationalen wettbewerb
reise nach brasilien, vorträge
reise nach peru, wo bill nach 25 jahren josef albers wieder trifft
weiterreise nach nordamerika, treffen mit eames, johnson, pevsner, kaufmann, wachsmann, mies van der rohe usw.
aufenthalt in chicago und new york
mitglied der jury für den grossen architekturpreis von sao paulo, reise nach brasilien

 

1954 triennale di milano, goldmedaille

 

1955 pavillon der stadt ulm auf der landesausstellung in stuttgart
publikationen u. a. über mies van der rohe
in buenos aires erscheint monographie max bill
projekt für ein denkmal für georg büchner in darmstadt

 

1956 rücktritt als rektor in ulm, weiterhin lehrtätigkeit dortselbst
beitritt zum deutschen werkbund
auszeichnung mit dem „compasso d’oro“

 

1957 rückzug aus ulm wegen meinungsverschiedenheiten mit der geschwister-scholl-stiftung (trägerschaft der hfg ulm)
wiedereröffnung des zürcher ateliers
bau des cinévox in neuhausen

 

1958-59 publikationen
mitglied des bsa, bund schweizer architekten
einrichtung der ausstellung „swiss design“ in london

 

1960 berater für die landesausstellung expo, lausanne 1964
ausstellungen „konkrete kunst, 50 jahre entwicklung“, „dokumentation über marcel duchamps“
bau der lichtdruck ag, dielsdorf (vorfabrikation)
wahl in die eidgenössische kunstkommission (1961-69)

 

1961 der französische staat kauft eine „unendliche schleife“
chefarchitekt sektor bilden und gestalten expo 1964
bau eines brunnenhofs in berlin
politik: mitglied des zürcher gemeinderats
bau: verwaltungsgebäude „imbau“ leverkusen

 

1962 reise nach montreal
bau des radiostudios zürich
organisation einer vantongerloo-ausstellung in london

 

1963-64 bühnenbild für „ödipus“ im theater in ulm
ehrenmitglied des american institute of architects
reisen nach saint louis, chicago, montreal, london
monographie max bill erscheint in london
wahl in den stiftungsrat der geschwister-scholl-stiftung
expo 1964 eröffnung
plastik in uster „rhythmus im raum“
georges vantongerloo stirbt in paris

 

1965 bau eines zelttheaters für „könig ubu“ und ausstattung
beteiligung am kongress „vision 65“ an der southern illinois university, reise nach dallas
bau der lavina-brücke in tamins gr

 

1966 reise nach chicago, washington, baltimore, philadelphia, new york
erweiterungsbauten radiostudio zürich
internationale auszeichnung
ausstattung in der staatsoper hamburg im auftrag von rolf liebermann
skulptur „familie von fünf halben kugeln“ für die universität karlsruhe

 

1967 skulptur: 14 m hohe „windsäule“ für den schweizer pavillon auf der weltausstellung in montreal
bau seines neuen wohn- und atelierhauses in zumikon
berufung als professor an die hochschule für bildende künste in hamburg (bis 1974)
vortrag in aspen, usa
politik: wahl als nationalrat ins parlament in bern (bis 1971)

 

1968 ankauf der skulptur „rhythmus im raum“ durch die stadt hamburg
referat in london am institute for contemporary art und in düsseldorf
film über max bill von petra kipphoff

 

1969 biennale nürnberg
aufenthalt in new york
reisen nach graz und wien
jury-mitglied „die gute form“ des bundeswirtschaftsministeriums in deutschland

 

1970 mitherausgeber „die grossen der weltgeschichte“, kindler
reise nach tokio mit bundesrat gnägi
mitglied des subkomitees für die stadtplanung des jerusalem-komitees

 

1971 mitglied des „conseil superieur de la création esthétique industrielle“ beim französischen ministerium
referat auf dem mondrian-symposium in new york
reisen nach london, boston, buffalo, new york
jury-mitglied des internationalen diamant-schmuck-wettbewerbs
preis an der biennale für plastik, budapest

 

1972 mitglied der internationalen jury für den exempla-preis, münchen
mitglied der akademie der künste in berlin
reise nach new york, buffalo, toronto
einrichtung der ausstellung fritz glarner, kunsthalle bern
aufenthalt in kairo, luxor, karnak
diverse referate in deutschland und in den usa

 

1973 reise nach stockholm
mitglied der königlich-flämischen akademie der wissenschaften, literatur und bildenden künste
ehrenrat der unesco
aufenthalt in rom

 

1974 vorbereitung der wanderausstellung „max bill“ in den usa
reise nach buffalo, washington, new york
referat zur ausstellung von almir mavignier in zürich
max bill lernt die studentin angela thomas in zürich kennen
einrichtung der ausstellung „max bill“ in los angeles

 

1975 reisen nach l. a., mexico city, oaxaca, monte alban, san francisco, new york
referate in zürich, stockholm, rapperswil, zürich
aufenthalt in washington und jerusalem

 

1976 eröffnungsrede zur ausstellung frank kupka im kunsthaus zürich
eigene ausstellungen in hamburg, berlin, stuttgart
einrichtung der ausstellung in berlin mit angela thomas
expertenkonferenz unesco in nairobi
mitarbeit am film „max bill“ von jean-louis roy
referat am centenarium brancusi in bukarest
bauhaus-kolloquium weimar
50. jahrestag bauhaus dessau
planung eines atelierkomplexes für yaacov agam in frankreich

 

1977 referate in stuttgart und gelsenkirchen
abschluss der bauten für radio zürich
vorbereitung eigener ausstellungen in parma, pfäffikon, linz, wien

 

1978 aufstellen von „drei bildsäulen“ in ulm
einrichtung der ausstellung fritz glarner, bottrop
„unendliche schleife“ an die stadt essen
reise nach teheran, aufstellen von „rhythmus im raum“
planungsbeginn der pavillon-skulptur in der bahnhofstrasse in zürich

 

1979 erweiterung des hauses in höngg für die familie des sohnes
vorbereitung der wanderausstellung georges vantongerloo in den usa
vorstandsmitglied bauhaus-archiv berlin
ausstellung in caracas, reise nach venezuela, mexico, usa
verdienstkreuz der bundesrepublik deutschland
uni stuttgart verleiht bill den dr. ing. h. c.

 

1980 ausstellung in winterthur und städtischer kunstpreis
retrospektive in madrid und barcelona
einzelausstellung in lugano
aufstellen einer granitsäule in genf
retrospektive georges vantongerloo in washington und in los angeles mit angela thomas, besuch bei ray eames und reise nach new york mit angela thomas
aufstellen einer kugelplastik in st. gallen
max bill wird zweimal von andy warhol porträtiert

 

1981 einrichtung der vantongerloo-ausstellung in brüssel
das modell der pavillon-skulptur in zürich löst eine öffentliche debatte aus
vantongerloo-ausstellung im kunsthaus zürich mit angela thomas
ehrensaal für max bill in padua

 

1982 reise nach jerusalem, tagung
einstein-monument von max bill in ulm, einweihung
grossauftrag für die „kontinuität“ von der deutschen bank

 

1983 aufstellen von zwei bildsäulen 20 und 16 meter hoch, münchen
skulpturen in riehen und zürich aufgestellt
pavillon-skulptur an der bahnhofstrasse in zürich


1984-85 beginn der „kontinuität“ für die deutsche bank in carrara, italien
reisen nach chicago, new york, paris, budapest
granitskulptur in goslar
vorsitzender bauhaus-archiv berlin
zwei plastiken in tel aviv
reisen nach ägypten, berlin
übergabe von zwei bildsäulen in berlin
einzelausstellung in todi in italien
spirale in dortmund
commandeur im „ordre des art et des lettre“

 

1986 retrospektive georges vantongerloo in milano, berlin, bottrop
vizepräsident akademie der künste berlin
restrospektive max bill in budapest, belgrad
übergabe der „kontinuität“ am hauptsitz der deutschen bank in frankfurt
skulptur in utrecht

 

1987 kreation einer schweizer 5-franken-münze zum 100. geburtstag von le corbusier
retrospektive max bill in weimar, prag, frankfurt

 

1988 erster preisträger des premio marconi in bologna
ausstellung der grafischen reihen in leipzig, bauhaus dessau, rostock
ehrung in winterthur zum 80. geburtstag
vortrag von max bill in moskau, begleitet von dr. angela thomas
letzter eintrag in die fichen der bundesanwaltschaft
tod von max bills erster frau binia bill-spoerri

 

1989 einzelausstellungen max bill im kunsthaus zürich und kkk
plakatausstellung von max bill in zürich
erinnerungsausstellung an die hfg in ulm
piepenbrock-preis für skulptur in osnabrück
auftrag für momument für ernst bloch, ludwigshafen
drei bildsäulen in stuttgart-möhringen und platzgestaltung
max bill lernt den amerikanischen künstler keith haring kennen
skulptur vor der winterthur-versicherung aufgestellt, später zusammengebrochen

 

1990-91 einzelausstellung max bill in ludwigshafen
helmut-kraft-preis in stuttgart
ausstattung für das theaterstück „herkules oder der stall des augias“ von friedrich dürrenmatt zum 700-jährigen bestehen der eidgenossenschaft im bundeshaus in bern
grafische reihen in ljubljana, slowenien
einzelausstellung von max bill im casa rusca locarno mit angela thomas eingerichtet
30. dezember hochzeit mit angela thomas

 

1992 aufstellen einer grossplastik in studen bei biel
aufstellen einer granitskulptur in zürich-zollikon
ankauf einer „endlosen treppe“ vom bund für die eidg. technische hochschule in lausanne

 

1993 kreation movado-uhr
bill und angela thomas bei friedrich von weizsäcker und manfred stolpe in berlin
verleihung des „kunst-nobelpreises“, the fifth „praemium imperiale“, in tokio
aufbau einer grossen granitskulptur in schaan

 

1994 einweihung einer mehrfarbigen pavillon-skulptur aus granit in berlin
grosse skulptur beim europäischen patentamt in münchen
holz-pavillon-skulptur deutsche bank ulm
einrichtung hans-hinterreiter-ausstellung in baden
ehrendoktor der eth zürich
tod auf dem flughafen in berlin

 

 

weiterführende links

max bill wikipedia de

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aktuelle Links

"bill das absolute augenmass", ein film über max bill von erich schmid

 

marta herford "ohne anfang ohne ende" eine retrospektive zum 100. geburtstag von max bill

 
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dr. phil. angela thomas schmid, präsidentin erich schmid thomas, stiftungsrat

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