staatenlos - klaus rozsa, fotograf. ein film von erich schmid

ein film von erich schmid
erscheint demnächst
sprachen: schweizerdeutsch / deutsch
Schweiz 2016, DCP, Dolby SR-D, ca. 90 Min.

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Staatenlos

Klaus Rozsa, Fotograf

Klaus Rozsa, ein bekannter, politisch engagierter Fotograf, lebte jahrzehntelang staatenlos in Zürich. Alle seine Einbürgerungsgesuche, drei an der Zahl, wurden aus politischen Gründen abgelehnt. Er behindere die Arbeit der Polizei, weil er deren übergriffe fotografiere, so heisst es in den Staatsschutzakten. Gezeichnet vom Schicksal seines jüdischen Vaters, der die Konzentrationslager von Auschwitz und Dachau überlebte, bekämpft Klaus Rozsa das Unrecht im Staat. Bei den Jugendunruhen der 80er Jahre griff er zum Megaphon und fotografierte gleichzeitig die Auseinandersetzungen auf der Strasse. Später kämpfte er für die Medienfreiheit in der Schweiz und wurde trotz seiner Stellung als Gewerkschaftspräsident und Mitglied des Presserats so oft von der Polizei schikaniert, misshandelt und zusammengeschlagen, dass er 2008 nach Budapest auswanderte. Von dort war er 1956 zweijährig mit den Eltern und seiner Schwester Olga in die Schweiz geflüchtet. Doch in Ungarn wurden derweil Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus salonfähig. Dagegen demonstriert Klaus erneut und tritt in Budapest an der Seite von Bundeskanzler Gerhard Schröder auf. Schulklassen aus der Schweiz erklärt er, wer Carl Lutz gewesen war, der lange Zeit verfemte Schweizer Konsul, der im Zweiten Weltkrieg 60 000 ungarischen Juden das Leben gerettet hatte. Am Budapester Denkmal für ihn trifft Klaus dessen Tochter Agnes Hirschi, die sich seit Jahren für die Ehre und das Andenken ihres Vaters einsetzt.

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max bill, das absolute augenmass. ein film von erich schmid

ein film von erich schmid
sprachen: schweizerdeutsch / deutsch
und francais
untertitel: deutsch, english, francais, italiano,
espanol, portugues
Schweiz 2008, 35mm Farbe, 93 Min.

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max bill

das absolute augenmass

Der Film über Max Bill geht um die Welt. Die Nachfrage nach dem Film "Max Bill – das absolute Augenmass" bleibt auch vier Jahre nach der Uraufführung in Locarno ungebrochen. Erst vor kurzem lief er im Londoner Barbican Centre parallel zur Bauhaus-Ausstellung. Nächste Abspielorte sind das "Red House" in Sofia und die "National Gallery of Art" in Washington DC. Erich Schmids Kinofilm wurde in einem Dutzend Länder gezeigt, in 50 Schweizer und in 62 deutschen Kinos mit über 30'000 Eintritten. Drei internationale Festivals nominierten den Film für den Wettbewerb, zweimal wurde er ausgezeichnet: in Locarno 2008 und Tessaloniki 2010. Fünf TV-Stationen zeigten bisher den Film.
Untertitel in sechs Sprachen Die Präsenz von Max Bill in Italien und in Lateinamerika, wo er u. a. eine bis heute anhaltende Architekturdebatte angestossen hatte, erforderte weitere Untertitelungen des Films. Soeben ist eine neue Edition der DVD und Blu-Ray in sechs Sprachen erschienen. (Stand: September 2012).

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meier 19. ein film von erich schmid

ein film von erich schmid
sprachen: schweizerdeutsch / deutsch
untertitel: deutsch, english, francais
Schweiz 2001, 35mm Farbe, 98 Min.

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meier 19

Aus dem Tresor der Zürcher Hauptwache werden den Polizisten die eigenen Löhne gestohlen. Dann entdeckt Detektivwachtmeister Meier 19 beim Chef der Kriminalpolizei ein falsches Alibi und geht damit an die Presse. Statt den Fall zu untersuchen, landet Meier 19 wegen Ehrverletzung im Gefängnis. 1968 erkennt die Jugendrevolte im Fall Meier 19 ein Exempel für Korruption und Vetternwirtschaft. Meier 19 wird zum Helden und erlebt bald darauf ein persönliches Schicksal, das wie eine klassische Tragödie verläuft.
Der Dokumentarfilm "Meier 19" ist für die Leinwand konzipiert und wurde in Schweizer Studiokinos aufgeführt. Das Werk porträtiert die schweizerische Jugendbewegung der Sechzigerjahre. Der rote Faden des Films bildet indessen die Biographie eines Detektivleutnants, der gegen Korruption und Willkür kämpfte, aus dem Polizeidienst entlassen wurde und im Gefängnis landete.

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er nannte sich surava. ein film von erich schmid

ein film von erich schmid
sprachen: schweizerdeutsch / deutsch
untertitel: deutsch, english, francais
Schweiz 1995, 35mm, 16mm, Farbe, 80 Min.

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er nannte sich surava

Peter Surava wurde 1940 Chefredaktor der Wochenzeitung "Die Nation". Unter dem erst 28-Jährigen wurde sie das auflagenstarke Symbol des Widerstands. "Die Nation" setzte sich gegen den Nationalsozialismus, gegen die Pressezensur und für eine menschlichere Flüchtlingspolitik ein.
Im Krieg stirbt die Wahrheit zuerst. In Diskussionen um den Nationalsozialsmus wird oft die Frage aufgeworfen, wieviel die Öffentlichkeit wirklich damals wusste. Der Journalist Peter Surava versuchte über die Greueltaten der Nazis zu berichten, wurde aber immer wieder von der Zensur zurückgepfiffen. Die Fotos aus Polen mit Leichen von Juden wurden von der schweizerischen Zensurbehörde, geleitet vom Bundesrat von Steiger, ein ehemaliger Anwalt der Deutschen, als polnische Propaganda abgetan. Derweil investierte die Bundespolizei alle Mittel, um den Journalisten zu diskreditieren und ihn mundtot zu machen, was ihnen schliesslich gelang. Sogar den Namen hat man ihm weggenommen.
Ein beeindruckender Dokumentarfilm über die Haltung der offiziellen Schweiz im Krieg und einen mutigen Journalisten, der versucht, den Handlungsspielraum zu nutzen.

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jeevan. ein film von erich schmid

ein film von erich schmid
video
sprachen: deutsch und französisch
Schweiz 1991

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jeevan

Auf dem Dorfplatz des Gemeindezentrums von Regensdorf schlägt ein Schweizer Ex-Boxchampion einen tamilischen Asylbewerber mit einem einzigen Faustschlag tot, nachdem er ihn rassistisch beschimpft hatte. Es war Sommer 1990. Der Tamile stammte aus dem srilankischen Norden.
Tausende reagierten mit Trauer und Protest gegen den zunehmenden Rassismus in der Schweiz.Als die Überführung der Leiche in die Heimat an den örtlichen Kriegshandlungen scheiterte, reiste der Filmemacher Erich Schmid mit Jeevans Asche nach Sri Lanka und traf mitten im Kriegsgebiet die Mutter von Jeevan.
Der Film erzählt auf dem einstigen Fluchtweg von Jeevan dessen Lebensgeschichte rückwärts, von Regensdorf bis Chavakachcheri.

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geständnisse in mamak, ein film von erich schmid

ein film von erich schmid
video
sprachen: deutsch und französisch
Schweiz 1989

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geständnisse in mamak

Beobachtungsdelegationen haben Massenprozesse vor türkischen Sonder- und Militärgerichten besucht. Erich Schmid hat sie mit der Kamera begleitet und zusammen mit Archivmaterial einen 45-minütigen Videofilm zusammengestellt. Entstanden ist ein Augenzeugenbericht, der mit den Hungerstreiks in den türkischen Gefängnissen immer wieder neue Aktualität erhält.

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indischer frieden in sri lanka, ein film von erich schmid

ein film von erich schmid
video
sprachen: deutsch und englisch
Schweiz 1988

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indischer frieden in ski lanka

Im April 1988 hatte der eidgenössische Delegierte für das Flüchtlingswesen (DFW), Peter Arbenz, die Ausschaffung von 1500 tamilischen Asylbewerbern geplant. Die offizielle Begründung war: die Lage in Sri Lanka sei für deren Rückkehr «zumutbar». Der Journalist und Autor Erich Schmid, der die Bürgerkriegssituation seit 1983 verfolgte, zweifelte die «Zumutbarkeit» aufgrund seiner eigenen Quellen an und reiste mit der Videokamera in den Norden Sri Lankas. Doch die Indian Peace Keeping Forces (IPKF) verhängten Ausgangssperren von 18 bis 06 Uhr und nahmen die Video-Equipe in Haft, sobald sie aus dem Hotel kamund liess sie erst kurz vor Beginn der abendlichen Ausgangssperre wieder frei. Dennoch entstand (oft mit versteckter Kamera) authentisches Videomaterial, das Aufsehen erregte und vom Schweizer Fernsehen ausgestrahlt wurde. Der DFW Peter Arbenz sah von der Ausschaffung tamilischer Flüchtlinge ab und verfügte deren «vorläufige Aufnahme».

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